STUBENMUSIK

IN DIE FERNE GETRÄUMT…

 

Bei meinen  Nachforschungen über die Zither stieß ich auf das Wort Stubenmusik, welches ich bis dahin noch nicht kannte und wurde außerdem daran erinnert, dass ich auf  meinen Reisen nach Asien und Afrika  sehr viel Zithermusik gehört habe. Diverse Arten  der asiatischen Wölbbrettzithern sowie  verschiedene afrikanische Formen  sind mir vertrauter als die zentraleuropäische Version der Zither.

Da kam mir der Satz „ warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah…“ in den Sinn und genau das tut der Zitherspieler in meinem Stück eben auch nicht. Oder doch? Das Gute, in diesem Fall die Zither liegt immerhin vor ihm, allerdings schweift er ständig in die Ferne, er produziert Klänge, die zunächst  an die überseeischen  Zithern erinnern  und schweift schließlich völlig ab und gerät in Klangwelten, deren Orte auf dieser Welt noch gefunden werden müssen.

 

 

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